Kulissenmalerei


In dieser AG wird die Kulisse für das abendliche Schlussfest am Ende des Schuljahres hergestellt.

Unter der Leitung von Herrn Of bemalen Schüler aus der Oberstufe mehrere große Stoffbahnen, die zu einer ungefähr zehn mal fünf Meter großen „Leinwand“ zusammengenäht werden. Da nirgends in der Schule Platz für so eine große Malfläche vorhanden ist, muss das Motiv in mehrere kleine Segmente zerlegt und Stück für Stück, sozusagen blind für das Ganze, gemalt werden. Dies geschieht mit Hilfe der Gitternetzmethode recht zuverlässig, doch die Spannung, ob das Werk gelingt, ist trotzdem jedes Jahr dieselbe.

Die Schüler rekrutieren sich meist aus den Neigungskursen, doch ist Begabung keine Voraussetzung, sondern eine gewisse Geschicklichkeit im Umgang mit Farben und mehr noch Wille und Lust, ein solches Riesenprojekt auch durchzuhalten. Pro teilnehmendem Schüler (und Lehrer) werden zwischen 50-80 Stunden Arbeitszeit investiert, insgesamt rund 300 Stunden. Es hängt natürlich vom Aufwand ab und davon, ob alles glatt geht, was nicht immer der Fall ist. Die teilnehmenden Schüler werden von Herrn Of persönlich angesprochen, manche kommen auf Empfehlung hinzu. In der Regel arbeiten fünf bis acht Leute an der Kulisse.

Die Idee wird manchmal von allen gemeinsam erarbeitet, manchmal gibt Herr Of sie vor. Die Ausführung beginnt meist schon nach den Sommerferien, doch die heiße Phase ist im späten Frühjahr bzw. im Sommer. Wenn es draußen warm geworden ist, kann man die ganze Kulisse im Freien ausbreiten und da übersieht man erst, was wirklich entstanden ist.