DSJ-Johannesburg - RNG-Wangen

Schüerlaustausch Südafrika

Am Sonntag, den 6. Juli kamen alle 15 südafrikanischen Austauschpartner, zwar zwei Stunden verspätet, aber wohlbehalten an. Für diesen Tag war erst einmal Ankommen und Erholen angesagt. Dank dem hervorragenden Wetter haben sich viele schon ein paar Stunden später im Freibad oder am Bodensee wieder getroffen. Am Montag ging es gleich um 7:45 Uhr los mit der Begrüßung von unserem Schulleiter. Später ging der gesamte Austausch, also auch die Wangener, zu einer Stadtführung mit anschließender Begrüßung von Oberbürgermeister Lang. 


Bevor es in die Mittagsschule ging, wollten wir die Südafrikaner mit typisch deutschem Essen vertraut machen – wir gingen in die Dönerbude. Am Dienstag stand ein Ausflug nach München an, der schon sehnsüchtig erwartet wurde. Dort waren wir gemeinsam mit dem französischen Austausch bei einer Stadtrundfahrt. Außerdem ging in München jeder seinen Interessen nach: Die Jungs liefen geschlossen zum Augustiner wo es für jeden erst einmal eine ordentliche Portion Schweinshaxe gab während die Mädels shoppen waren. Wieder in Wangen gab es nur ein Thema: Unser WM- Halbfinale gegen Brasilien. Die Jungs trafen sich zum „privaten Public-Viewing“ bei Consti – das Ergebnis und damit auch die Stimmung dürften bekannt sein. 
Am nächsten Tag mussten die Deutschen in die Schule, die Südafrikaner hatten eine Führung mit praktischem Teil durch den Fidelisbäck. Der Nachmittag konnte frei gestaltet werden, allerdings ließ das Wetter keinen Aufenthalt unter freiem Himmel zu. Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus nach Neuschwanstein. Da sogar die meisten deutschen Austauschpartner noch nie da gewesen waren, war es sehr interessant für alle Beteiligten. Anschließend begaben wir uns zu einer Wanderung um den Alpsee, die in einer (ungeplanten) Wasserschlacht von Tretboot zu Tretboot endete. Freitagvormittag war Schulbesuch angesagt, der Rest des Tages und das gesamte Wochenende waren jedoch wieder frei zu gestalten. Am Nachmittag gingen die meisten getrennte Wege, ein paar trafen sich noch in Opfenbach zum „Fußballgolfen“. Am Samstag machten acht Jungs einen typischen Wochenend-Ausflug zum Alpseecoaster: Hochlaufen, einkehren, runterfahren, baden gehen. 
Von den Mädchen gingen die meisten noch einmal zum Shoppen nach München oder Ulm. Sonntag war „Familientag“. Es gab Ausflüge zum Bodensee, zum Wandern oder zum Freibad. Am Abend jedoch war das Programm bei allen wieder gleich: FINALE! Man traf sich in der alten Sporthalle um 113 Minuten zu hoffen, mit zu fiebern und zu beten, um dann minutenlang in einem Freudentaumel zu sein.
Am nächsten Morgen startete SaS. Die meisten halfen im, vom Austausch organisierten, Südafrika- Café mit, da es aber die ganze Zeit drüber und drunter ging, verlor man sich doch aus den Augen. SaS war das Programm für die ganze restliche Woche, soweit es nicht durch einen Ausflug ersetzt wurde. Am Dienstagnachmittag fuhren wir zum Eistobel und veranstalteten noch einmal eine ungeplante Wasserschlacht. Nachdem sich alle umgezogen hatten, traf man sich fast vollständig im Weinstadl Rimmele und aß noch einmal typisch deutsch. Mittwoch war keine Zeit für SaS, denn wir fuhren wieder gemeinsam mit dem französischen Austausch zum Pfänder. 


Überraschenderweise wurde dieser trotz angenehmen 35°C nur von wenigen zu Fuß erklommen sondern mit der Bahn hinaufgefahren. Oben angekommen durften die Bahnfahrer ein bisschen entspannen und sich auf die anstehende Greifvogelshow freuen. Nach dieser machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Bodensee, um noch einmal Tretboot zu fahren und zu baden, oder in die bregenzer Innenstadt.


Donnerstag war für die deutsche Hälfte wieder SaS Hauptprogrammpunkt, die südafrikanische machte noch einen Ausflug nach Ravensburg. Abends traf man sich mit den Eltern zum Abschlussgrillen im Pausenhof. Am Freitagvormittag waren nahezu alle Austauschschüler im Freibad Stefanshöhe und genossen den letzten Tag. 14 Uhr war dann die Abreise der Südafrikaner, bei der auch die eine oder andere Träne floss.


Ich persönlich fand diesen Austausch unglaublich toll und kann es gar nicht erwarten im Oktober nach Südafrika zu fahren. Die Kombination aus tollem Austauschpartner und tollem Programm hat diese knapp zwei Wochen zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Döner.   (J.Vochezer)