New York - Shanghai - Wangen im Allgäu

An zwei Tagen präsentierte Sie ihren Film sowohl in der Stadthalle als auch in einer Sondervorstellung für die Klassen- stufe 10 am RNG - hier ein ausführlicher Bericht zur Sondervorstellung:

Am 05.11.2014 erwarteten alle Schüler und Schülerinnen der 10. Klassenstufe gespannt den preisgekrönten Film „die Arier“, welcher von Mo Asumang in der 3. und 4. Schulstunde vorgestellt wurde. Also versammelten sich die Schüler sowie Lehrer im Musiksaal, um die Dokumentation anzuschauen, welche von Herrn Roth und Frau Asumang kurz erläutert wurde.

Diese zeigte uns eindrücklich, was es bedeuten kann, wenn Menschen nach Rangstufen eingeteilt werden. Zum Beispiel nach Haut- und Augenfarbe oder anderen äußeren Merkmalen, welche nicht ins Gesellschaftsbild rechtsextremistischer Gruppierungen passen. Dazu wurde Mo Asumang von einem Fernsehteam des ZDF begleitet, welche in Ihrer Gegenwart Konzerte der rechten Szene oder Interviews mit Mitgliedern des Ku-Klux-Klans filmten. Dazu sollte zusätzlich erwähnt werden das der Ku-Klux-Klan in Amerika für seine rassistischen Ausschreitungen bis zu Morden innerhalb der Afro-Amerikanischen Szene bekannt ist. Auch begegnete Sie einem sogenannten „Hassprediger“, der für seine Aufforderungen zur Gewalt, welche in europäischen Staaten geahndet werden würde, unter den Amerikanern gefürchtet ist.

Bekannt ist uns der Begriff „Arier“ durch die Propaganda Hitlers, in welchem er sein perfektes Rassenbild des Deutschen sah. Der Ursprung der Arier findet sich aber im Iran, in welchem die Arier Teil einer friedlichen Bevölkerungsgruppe sind. Durch Ihren persönlichen Einsatz zeigt Frau Asumang großen Mut im Kampf gegen Diskriminierung , Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit hin zu Aufklärung, Frieden und Gerechtigkeit.
Diese beeindruckende Frau hegt keinen Zorn oder Hass gegenüber Gruppierungen, unter welchen dunkelhäutige Menschen wie Sie um Ihre Existenz und Leben bangen müssen. Sie bezeichnet diese Personen und Gruppen lediglich als „abgerutscht“ und gab uns mit auf den Weg, nicht zu verurteilen, sondern vielmehr auf die individuelle Person einzugehen und ihnen somit zu einem gerechten Weltbild zu verhelfen. Dazu traf sie sich selbst mit ehemaligen Anhängern der Neonazis und begleitete dieselben auf dem Weg heraus aus dieser gefährlichen Gruppierung.

Diese Charakterstärke aufzubringen, Menschen zu helfen, von denen sie selbst einer sogenannten „minderwertigen Gruppe“ zugeordnet wird und durch ihr bloßes Erscheinungsbild angegriffen wird, verdient großen Respekt und kann von jedem von uns als Vorbildfunktion im Kampf für Frieden und Gerechtigkeit aufgegriffen werden. (Eva Hutter)

Hier noch ein kurzer Ausschnitt aus dem Film: