RNG - jetzt offiziell eine Schule mit Courage

RNG - jetzt offiziell eine Schule mit Courage! "Das war ein sehr wichtiger Abend für das RNG als Schule" - so fasste Michael Roth die Bedeutung des Gala-Abends zugunsten der Verleihung des Titels "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" an unserem Gymnasium zusammen. " Wir sind gespannt, was das Projekt in Zukunft in die Schule bringen wird" - darüber waren sich sowohl unser Schulleiter Herr Eibofner als auch die Vertreter der SAK Adam und Nina einig.

 
Diese Freude über das Erlangen des Titels sowie die Vorfreude auf das, was kommt, war den ganzen Abend zu spüren: Mit höchster Motivation hatte eine 6te Klasse mit der Unterstützung von Tilman Schauwecker aus Eigeninitiative einen Film zum wegweisenden Motto "Füreinander einstehen statt wegschauen" gedreht, ebenso leistete die Theater-AG mit Frau Fritsch einen vielsagenden Beitrag gegen Diskriminierung.
 
 
Tonya Hannes und Elias Lampert spielten auf beeindruckende Weise mit den Worten und setzten so deutlich ein Statement für einen respektvollen Umgang untereinander, egal wie jemand ist oder woher er kommt.
 
 
Auch die musikalische Untermalung durfte nicht fehlen: mit tollen Nummern untermalten Janina und Miriam Kuhn mit Marco Schnitzer das Vorprogramm.
 
 
Der Höhepunkt des Abends war erreicht: Felix Benneckenstein, Gründer der Aussteigerhilfe Bayern e.V. und damit unser Pate für das Projekt, ergriff das Wort: Anfangs habe er die Patenschaft abgelehnt, da er diese nicht annehmen wollte nur Aufgrund der Tatsache aus der rechten Szene ausgestiegen zu sein. "Frau Düppe hat aber nicht locker gelassen und mich schlussendlich doch davon überzeugt, dass ich aufgrund unserer sozialen Arbeit das Amt übernehmen könne. Jetzt bin ich froh darüber, es ist ein tolles Projekt."
 
 
Anschließend nahm er das große Schild mit der Aufschrift "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" im Namen der Schule entgegen - die Belohnung für Wochen großen Engagements seitens der SAK. Aber: "Das Erlangen des Titels bedeutet nicht dass es jetzt damit vorbei ist - vielmehr fängt jetzt die Verantwortung, sich im Namen des Titels zu engagieren, erst richtig an", so betonte auch die Vertreterin der Schule-ohne-Rassismus-Organisation die Pflichten, die das RNG damit freiwillig übernommen hat. Das diese erfüllt werden, daran haben wir von der SAK keine Zweifel: so war das Feedback aller Beteiligten der Schule überwiegend positiv, das Engagement auf freiwilliger Basis einzelner Gruppen überraschend groß.
 
 
Wir sind froh, das Ziel des diesjährigen Schuljahres erreicht zu haben. Hierbei möchten wir uns bei all denjenigen bedanken, die das Projekt in jeglicher Weise unterstützt haben! Jetzt heißt es weiter nach vorne zu schauen und neue Aktionen zu planen. Denn so wie es beim abschließenden Umtrunk der Uganda-AG häufig zu hören war: soziales Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung ist heute aufgrund der allgemeinen sozialen Lage immer wichtiger, und wir als Schule können stolz darauf sein, ein deutliches Zeichen gesetzt zu haben und dieses in Zukunft vertreten zu dürfen. (Katarina Störmer)