JG 1 Studienfahrt an die Côte d’Azur

Montagmorgen, unmenschlich früh: eine ganze Truppe Schüler in einem halben Bus bereit zur Abfahrt Richtung Hauptstadt der Côte d’Azur – Nice. Nur wenig später: Stefan & Co bekommen von Frau Meyer einen Maulkorb verpasst, jedes Geräusch außerhalb der Flüsterlautstärke bitte vermeiden – danke!

Ankunft in Nizza: „Meer!“ „Wow!“ „Schön!“ „Oje, da passt unser Bus nicht durch!“ „Alter, krass!“ Im Hotel: „Drei Sterne???“ „Frau Meyer, ich hab Flöhe!“ „Hoffentlich ist das Abendessen nicht immer so…“ „Sind eure Zimmer auch so klein?“ „Eigentlich ganz nett…“ Nizza bei Nacht: Ausgangserlaubnis bis elf…! Aber Nizza voll schön, chillig am Strand sitzen…

Dienstagmorgen: Nice in zwei Gruppen auf eigene Faust erwandern… „Wo genau wollen wir eigentlich hin?“ „Fragen wir doch die mal – wie, hier gibt’s gar keinen Park?!“ „Ich glaub, wir sind falsch…“ „Geile Aussicht!“ „Ah, hier waren die anderen auch – wieso sind wir dann zwei Stunden länger unterwegs?!“ Gleich danach: Stadtführung Nizza mit Bus und zu Fuß, erster Versuch auf Französisch…netter Versuch, die typisch südfranzösische Altstadt total süß mit den schmalen Gässchen, kleinen Läden und bunten Häusern, auch interessante Geschichten Abendessen im Hotel: Wieso meckern denn schon wieder alle rum?! Freie Bahn danach: Ausgangserlaubnis verlängert! - bis halb zwölf…, Nice wird unsicher gemacht: am Strand, in Cafés, in einer Bar gab’s free Shots wenn man Karaoke gesungen hat, Herr Kob war immer für das ein oder andere Gläschen zu haben

 

Mittwochmorgen: Auf nach Monaco! „Hoffentlich sehen wir die Geissens!“ „Ich will in so ein Casino. – Du hast Flipflops an!“ „Da geh mer shoppen!“ Offizieller Plan: Musée océanographique de Monaco, Fürstenpalast per Audioguide, Palastwachenwechsel … jeder hat dann was gefunden, was ihm Spaß gemacht hat. Wieder zurück im altbekannten Nice: Shoppingmeile ausnutzen, Bauch vollschlagen – wer weiß schon, was es am Abend gibt… die Sensation geschieht: Wir dürfen ins Wasser – halt nur alle zusammen, zwei Meter vom Strand entfernt – dezente Panikattacke von Seiten Frau Meyers, doch es ist ja Gott sei Dank niemand im wilden Mittelmeer ertrunken… Später geht’s wieder quer durch Nizzas Nachtleben – die Ausgehzeit hat sich etwas verselbstständigt, aber Herr Kob ist ja dabei, dann kann Frau Meyer beruhigt schlafen :-)

 

Donnerstagmorgen: Letzter ganzer Tag… aber der wird noch malhammergeil! Morgens geht’s nach Grasse, in die Parfümerie „Galimard“ – Geschichte des Parfums, Herstellung und - natürlich Kostproben! Danach rochen dann wenigstens alle (wieder?) gut… Mittagessen: in einem Restaurant in der Nähe von Saint-Cézaire – das war so ziemlich die himmlischste Mahlzeit der Woche. Danach: Besuch der Grotten von Saint-Cézaire – ah ne, das war ja keine Grotte, sondern eine “Aven“ – aber unser netter Führer meint, die Touris verstehen das nicht, also schreibt man halt mal Grotte hin. Bekanntschaft mit dem Grotten-Skelett, kleine musikalische Einlage des Franzosen: die europäische Nationalhymne auf Stalaktiten, ein giftgrüner Wasserfall… Und weil wir nie genug haben: Besuch des malerischen Künstlerdörfchens St-Paul-de-Vence Abends: Abschluss der Studienfahrt gemeinsam am Strand, früh einsetzendes Fernweh, noch mal richtig ausnutzen und genießen…

Freitagmorgen: Alle eigentlich ziemlich fertig, schleppten sich zum Bus und verpennen die ganze Fahrt – nur Frau Meyer konnte ab jetzt wieder ganz entspannt sein! Begleitung: Cordula Meyer und Jürgen Kob Text: Katharina Heidegger